Staubfreie Luft in der Produktion

Anwenderbericht zum Einsatz der aeropur Geräte.

Die Firma Klumpp ist auf Fußbodenlacke spezialisiert. Bei einem der Herstellungsschritte schütten Beschäftigte pulverförmige Füllstoffe in offene Behälter. Feine Stäube breiten sich in der Halle aus und halten sich lange in der Atemluft. Den Kampf dagegen hat Klumpp jetzt gewonnen: Mit dem aeropur-Entstauber Ecomax ist die Halle schnell wieder staubfrei.

Die Friedrich Klumpp GmbH hat ihren Sitz im Stuttgarter Stadtteil Feuerbach. Das Familienunternehmen stellt dort seit fast 100 Jahren Beschichtungsstoffe für Fußböden und Möbel her und vermarktet sie weltweit. "Wir bieten Herstellern von Fertigparkett-, Laminat- und Kunststoffböden Lacke zur Be­schichtung der Oberflächen an. Sie verleihen ihren Produkten die gewünschten Eigenschaften und machen sie zum Beispiel besonders abrieb-, kratz- oder wasserfest", sagt Jan Klepp, Technischer Leiter bei Klumpp. ,,Wir kennen uns zudem mit dem Herstellungsprozess von Fußböden sehr gut aus und be­raten unsere Kunden auch in Bezug auf die Gestaltung ihrer Produktion." 

Viel feiner Staub in der Luft

Für die eigene Herstellung ist Klumpp daher ebenfalls an­spruchsvoll. ,,Wir sind in den letzten Jahren enorm gewachsen", berichtet Jan Klepp. ,,Unsere Produktionshalle in Feuerbach wird eng. Dadurch ergibt sich eine ungünstige Situation bei der Feststoffzugabe." In diesem Arbeitsschritt öffnen die Be­schäftigten Säcke mit Füllstoffen und schütten den Inhalt in ein offenes Behältnis. Dabei wirbelt viel Staub auf. Neben rela­tiven groben Stoffen, die bald zu Boden sinken, beinhaltet die Staubwolke aber auch sehr viele feine Partikel. Sie gehören zu den A-Stäuben, die so heißen, weil sie alveolengängig sind, in die feinen Lungenbläschen vordringen und dort Krankheiten verursachen können.

Lästige Atemmaskenpflicht

,,Wir haben seit langem eine Absaugvorrichtung an der Ma­schine installiert. Sie erfasst aber nur einen Teil des Staubs, der durch den Schüttvorgang entsteht", sagt der Technische Leiter. „Der Rest verteilte sich im Raum. Die Atmosphäre war dadurch so belastet, dass unsere Beschäftigten Atemmasken tragen mussten." Erst nach rund zwei Stunden hatte sich der Staub gelegt wird die Atmosphäre war wieder so rein, dass die Masken abgenommen werden konnten. Da es jedoch im Schnitt drei Schüttvorgänge am Tag gibt, überwogen die Zeiten, in denen es Pflicht war, eine Maske zu tragen.  ,, Unsere Beschäftigten schwit­zen unter dem Atemschutz und empfinden ihn als unangenehm. Oft setzen sie ihre Maske daher einfach ab", beschreibt Jan Klepp die Problematik.

Entwarnung schon nach 30 Minuten

Auf einer Messe nahm Jan Klepp einen Flyer der aeropur GmbH aus dem nahe gelegenen Tamm mit. Staubfreie Hallen lautete das Versprechen auf dem Informationsblatt. Das machte ihn neugierig. Er nahm Kontakt auf. ,,aeropur-Fachleute sahen sich die Situation in unserer Produktion an und ließen uns einen passenden ecomax-Entstauber zum Testen da", erklärt der Be­schichtungsexperte. ,,Außerdem liehen sie uns ein Partikelmess­gerät - ein guter Service der Aeropur GmbH. So konnten wir den ecomax mit unterschiedlichen Füllstoffpartikeln testen und die Partikelkonzentration in der Luft über einen bestimmten Zeitraum messen." Es zeigte sich, dass der kompakte Entstauber die Raumluft bereits nach 30 Minuten so weit gereinigt hatte, dass Atemmasken überflüssig waren. ,,Staubablagerungen auf dem Boden, auf Maschinen und RohrlIeitungen, die wir mühsam reinigen müssen, sind ebenfalls weitgehend verschwunden. Diese Fakten haben uns überzeugt. Wir entschieden uns, das Gerät zu kaufen."

Auch ein Signal für die Mitarbeiter

Der Kunde ist zufrieden mit seiner Entscheidung. ,,Der Ent­stauber läuft sehr zuverlässig und unsere Beschäftigten freuen sich über die gute Atmosphäre an ihrem Arbeitsplatz", sagt Jan Klepp. ,,Für mich ist auch das Signal wichtig: Unsere Mit­arbeiterinnen und Mitarbeiter erleben, dass wir aktiv sind, um Arbeitsbedingungen zu verbessern.Jetzt überlegen wir, ob wir uns einen weiteren Ecomax-Entstauber anschaffen, den wir an einem anderen Platz in der Halle aufstellen."

Bei der Friedrich Klumpp GmbH ist ein ecomax 30 im Einsatz. Das Gerät besitzt eine Filterleistung von 3.500 Kubikmetern Luft pro Stunde. Damit kann es Hallen mit bis zu 10.000 Ku­bikmetern Rauminhalt reinigen. Die größere Ausführung, der ecomax 100, bewältigt bei einer Luftumwälzleistung von 10.000 Kubikmetern pro Stunde Hallen mit einer Größe von bis zu 30.000 Kubikmetern.

Das Herzstück des Entstaubers ist ein Ventilator mit moderner Greentech EC-Technologie und Wirkungsgraden von bis zu 90 Prozent. Gleichzeitig ist sind die Gerät energieeffizient: Sie be­nötigen eine Stromleistung von 250 Watt beziehungsweise 750 Watt, so dass für den Betrieb ein herkömmlicher 230-Volt-Wech­selstromanschluss ausreicht. Die Grundfläche der Entstauber beträgt nur 90 mal 90 Zentimeter. Auch in recht vollen Hallen läßt sich eine solche Anlage daher in der Regel problemlos un­terbringen - zumal sie auf Rollen montiert ist und sich dadurch je nach Bedarf sofort umstellen lässt.

Die neuen, kompakten Entstauber der aeropur GmbH bieten zuverlässige, mobile und bezahlbare Entstaubungstechnik für Produktions- und Lagerhallen in mittelständischen Unter­nehmen. Das Beispiel des Oberflächenspezialisten Friedrich Klumpp macht deutlich, dass das Konzept aufgeht und die Technik sich in der Praxis bewährt. 

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