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Staubbelastung in unserer Umwelt

Eine hohe Staubbelastung am Arbeitsplatz wirkt sich sowohl bei Ihren Mitarbeitern, als auch auf Ihrem Warenbestand und den technischen Anlagen negativ aus.

Wir geben Ihnen einen kurzen Überblick über Ursachen und Folgen der Staubbelastung in unserer Umwelt

  • Welche belastenden Stoffe gibt es?
  • Welche gesetzlichen Bestimmungen/Grenzwerte für die Staubbelastung existieren?
  • Welche Folgen/Auswirkungen hat eine hohe Staubbelastung?
  • Welche Schäden und Kosten entstehen durch hohe Staubbelastung? 

Gesundheitliche Folgen durch erhöhte Staubbelastung

Durch erhöhte Werte an Feinstaub, insbesondere von PM 2,5 (ähnlich dem A-Staub),
lassen sich durch verschiedene Studien auch schon unterhalb der EU Grenzwerte, nachweislich Schädigungen und
Krankheiten feststellen.
  • —Herzerkrankungen
  • —Schlaganfall
  • —Atemwege
  • Asthma-Gefahr
  • ——Diabetes
  • —Demenz
"Eine Konzentrationsschwelle, unterhalb derer keine Schadwirkung durch Feinstaub ausgeht, gibt es nicht.
Feinstaub ist immer schädlich!" (Zitat/Umweltbundesamt)
 
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Staubarten

Staub ist ein Gefahrstoff

Als Staub werden alle festen Partikel in der Luft bezeichnet.

In Bezug auf die Staubbelastung die zusammenhängende Gesundheitsgefährdung unterscheidet man anhand der Teilchengröße:

  • sich absetzende Partikel (Grobstaub)
  • einatembare Stäube (E-Staub) und
  • alveolengängige Stäube (A-Staub, Feinstaub), welche bis tief in die Lungenbläschen vordringt.

Darüber hinaus werden in jüngster Zeit auch noch die ultrafeinen Stäube (< 0,1 µm, Nanopartikel) genannt. Bei diesen sind noch viele wichtige Faktoren (Toxikologie, Explosionsfähigkeit) nicht bekannt.

Staub setzt sich meist aus unterschiedlichen organischen und anorganischen Bestandteilen zusammen. 

Die Gesundheitsschädlichkeit von Staub ist also abhängig von

  • Größe und Form
  • den stofflichen Eigenschaften und
  • der Konzentration der Partikel

Weiterführende Informationen zum Thema Staub und Staubbelastung können Sie hier direkt beim Umweltbundesamt nachlesen.

Grenzwerte für Staub am Arbeitsplatz

Grenzwerte für Staub am Arbeitsplatz

Grenzwerte für Stäube (ohne weitere stoffliche/toxische Eigenschaften), werden entweder für die

  • (A-) alveolengängige oder für die
  • (E-) einatembare Staubfraktion festgelegt.

Für die gefährlichen/toxischen Stoffe, gibt es eigene Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW/MAK).

Diese werden in der Technischen Richtlinie für Gefahrenstoffe, kurz "TRGS900" festgehalten.

Dort werden auch die Grenzwerte für genannte A und E - Stäube veröffentlicht.

Für den A-Staub gilt derzeit ein Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) von 1,25 mg/m³ und

für den E-Staub liegt der AGW aktuell bei 10 mg/m³.

Besondere Grenzwertregelungen gelten für Quarzfeinstaub, für amorphe Kieselsäuren und für Fasern.

Folgen hoher Staubbelastung

Gesundheitliche Folgen durch erhöhte Staubbelastung

Durch erhöhte Werte an Feinstaub, insbesondere von PM 2,5 (ähnlich dem A-Staub),
lassen sich durch verschiedene Studien auch schon unterhalb der EU Grenzwerte, nachweislich Schädigungen und
Krankheiten feststellen.
  • —Herzerkrankungen
  • —Schlaganfall
  • —Atemwege
  • Asthma-Gefahr
  • ——Diabetes
  • —Demenz
"Eine Konzentrationsschwelle, unterhalb derer keine Schadwirkung durch Feinstaub ausgeht, gibt es nicht.
Feinstaub ist immer schädlich!" (Zitat/Umweltbundesamt)
 

Erkrankungen der Atemwege und der Lungen des Rippenfells und Bauchfells

Auszug aus der Liste der Berufskrankheiten § 9 Abs.1 Sozialgesetzbuch VII

http://www.gesetze-im-internet.de/bkv/anlage_1.html

Erkrankungen durch anorganische Stäube

  • Quarzstaublungenerkrankung (Silikose)
  • Quarzstaublungenerkrankung in Verbindung mit aktiver Lungentuberkulose (Siliko-Tuberkulose)
  • Asbeststaublungenerkrankung (Asbestose)
  • Durch Asbest verursachtes Mesotheliom des Rippenfells, des Bauchfells ode des Pericards
  • Erkrankungen der tieferen Atemwege und der Lungen durch Aluminium oder seine Verbindungen
  • Erkrankungen an Lungenfibrose durch Metallstäube bei der Herstellung oder Verarbeitung von Hartmetallen
  • Erkrankungen der tieferen Atemwege und der Lungen durch Thomasmehl
  • Bösartige Neubildungen der Atemwege und der Lungen durch Nickel oder sein Verbindungen
  • Bösartige Neubildungen der Atemwege und der Lungen durch Kokereirohgase
  • Chronische obstruktive Bronchitis oder Emphysem von Bergleuten unter Tage im Steinkohlebergbau
  • Lungenkrebs durch die Einwirkung von kristallinem Siliziumdioxid
  • Lungenkrebs durch polyzyklische aromaitsche Kohlenwasserstoffe bei Nachweis der Einwirkung
  • Lungenkrebs durch das Zusammenwirken von Asbestfaserstaub und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen
  • Lungenfribose durch extreme und langjährige Einwirkung von Schweißräuchen und Schweißgasen
  • Adenokarzinome der Nasenhaupt- und Nasennebenhöhlen durch Stäube von Eichen- oder Buchenholz

Erkrankungen durch organische Stäube

  • Exogen-allerigsche Alveolitis
  • Erkrankungen der tieferen Atemwege un der Lungen durch Rohbaumwoll-,Rohflachs- oder Rohhanfstaube (Byssinose)
Schäden durch hohe Staubbelastung
  • Krankheiten und deren Folgekosten  
  • Reinigungsaufwand
  • Defekte Elektronik und Maschinen und deren Folgekosten für ständige Erneuerung.
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