Aktivkohlefilter: Adsorbtion vieler Verunreinigungen

Informationen über Herstellung und Wirkungsweise von Aktivkohlefiltern.

Aktivkohle

Aktivkohle

Aktivkohle wird meist aus organischen Soffen wie z.B. Holz, Torf, Nussschalen oder Braun- und Steinkohle hergestellt.

Aktivkohle kommt in der Automobilindustrie, in Dunstabzugshauben, Lüftungs- und Klimatechnik, Chemie, Medizin und zur Trinkwasseraufbereitung zum Einsatz. Die Poren sind mit einem Schwamm vergleichbar und haben eine innere Oberfläche, bei der vier Gramm Aktivkohle ungefähr die Fläche eines Fußballfeldes entsprechen. Durch diese extrem große Adsorptionsfläche, ergibt sich ein ausgezeichneter Abscheidegrad und eine große Speicherfähigkeit für viele unerwünschte Farb-, Geschmacks- und Geruchsstoffe aus Gasen, Dämpfen und Flüssigkeiten.

Allerdings sind Filterstandzeit-Voraussagen schwierig, da die Einsatzparameter der Kohlen von den zu beseitigenden Problemstoffen abhängen.

Eine Möglichkeit wäre die Dokumentation der Gewichtszunahme. Nimmt die Kohle nicht mehr an Gewicht zu, ist sie erschöpft. Sobald wieder Geruchsstoffe auftreten, riecht man den anstehenden Filterwechsel. Dies ist aber nur bei harmlosen Gerüchen zu empfehlen.

Wirksamkeit von Aktivkohle bei nachfolgenden Verunreinigungen:

Tabelle mit Wirksamkeit von Aktivkohle bei nachfolgenden Verunreinigungen:
 

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