Ist Feinstaub eigentlich ein Gefahrenstoff?

Als Feinstaub werden Partikel kleiner 10 Mikrometer sowie kleiner 2,5 Mikrometer unter der Bezeichnung PM10 oder PM 2,5 bezeichnet. Diese Feinstaubpartikel sind aufgrund Ihrer kleinen Größe für Ihre Gefährlichkeit bekannt, da sie bis in die kleinsten Lungenbläschen (Alveolen) vordringen können und dort eine Halbwertszeit von bis zu 400 Tagen haben.

Jährlich sterben in Europa etwa 400.000 Menschen an den Folgen von verschmutzter Luft* und das obwohl die Luftqualität besser wird. Ein Grenzwert für Feinstaub, unterhalb dessen es zu keiner schädigenden Wirkung für den Menschen kommt, gibt es nicht. Feinstaub ist immer schädlich. **

Außerdem sind Feinstaubpartikel klein genug, um über lange Zeit in der Luft schweben zu können. Insbesondere in Innenräumen mit fehlender Lüftungsanlage können sich so vielfach höhere Konzentrationen ansammeln als an der Außenluft selbst.

[*EEA/Europäische Umweltagentur / **Umweltbundesamt]

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