Kardiologe warnt vor erhöhter Feinstaubbelastung

Erhöhtes Covid-19 Risiko durch Feinstaub

 

Neuer NTV-Beitrag: Feinstaub greift Lunge an und erhöht Covid-19-Risiko

Der Kardiologe Thomas Münzel warnt im Bericht vor einem hohen Feinstaubgehalt in der Luft, wie er unter anderem in Großstädten oder an stark befahrenen Straßen vorhanden ist. Diese Partikel lösen im Gewebe Entzündungen aus, die den Körper für Coronaviren besonders angreifbar machen. 

Erhöhtes Risiko durch Feinstaub

Wie in dem folgend verlinkten Beitrag des NTV berichtet wird, kann Feinstaub tief in den Körper eindringen und dabei mitunter dem Endothel schaden, einer Zellschicht, die unsere Blutgefäße ummantelt. Diese Zellen werden laut des Arztes Thomas Münzel auch von Coronaviren angegriffen. Es entsteht bei erhöhtem Feinstaubaufkommen also eine Doppelbelastung, die die Zellen für Covid-19 besonders anfällig macht.

Als Gegenmaßnahme empfiehlt sich neben dem Tragen von Masken und einer langfristigen Reduktion des Feinstaubgehaltes auch der Einsatz von mobilen Luftfiltern. Diese verringern die Konzentration von Viren und Feinstaub in der Luft gleichzeitig und beugen so einer Erkrankung vor. 

Feinstaub begünstigt Verbreitung von Coronaviren

NTV weist im aktuellen Beitrag ebenfalls darauf hin, dass Coronaviren an den Feinstaubpartikeln haften können und von diesen zusätzlich durch die Luft getragen werden. In Norditalien - wo eine besonders hohe Belastung durch Feinstaub herrscht - konnten Forscher Coronaviren direkt auf den Feinstaubpartikeln entdecken.

Das zeigt, dass die Luftreinigung mit speziellen Luftfiltern gegen Feinstaub ein wichtiger Bestandteil bei der Eindämmung des Virus ist. Viren wie auch Fein- und Grobstaub werden von entsprechenden Geräten frühzeitig eingesaugt und können sich so nicht mehr ungehindert in der Raumluft ausbreiten.  

Die Gefahr von Feinstaub

Allerdings geht Kardiologe Thomas Münzel nicht nur auf das erhöhte Covid-19 Risiko durch Feinstaub ein. Er betont dahingegen, dass Feinstaub auch unabhängig von der Pandemie als Gesundheitsrisiko stark unterschätzt wird. Studien haben ergeben, dass bereits etwa 8,8 Millionen verfrühte Todesfälle im Jahr einer erhöhten Feinstaubbelastung zugrunde liegen. Außerdem ist erwiesen, dass das kontinuierliche Einatmen von Feinstaubpartikeln diverse Krankheiten wie Demenz, Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und chronischen Lungenkrankheiten führen kann. 

 

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